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Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz.
Hermann Löns
 
FJR Treffen 2004 

vom 01.- 04. Juli 2003 in Bad Harzburg;  Fotos und Routen ganz unten

2. "Wolfsburger"  FJR1300-Treffen  Text: Dieter Fietze  Fotos: Uwe M. Schröder (UMS) und Mario Baetz

Uwe hatte zum zweiten FJR Treffen, dieses Mal im Harz, aufgerufen und 46 Personen meldeten sich im Hotel und weitere nur zur Tour an.

Wir hatten uns im Vorfeld bei den Teilnehmern erkundigt, ob wir nur fahren wollen oder auch etwas Kultur mit einfließen lassen sollten. Überwiegender Tenor war, dass man fahren möchte. War auch fast verständlich, da alle berufstätig sind, wenig Zeit zum Fahren haben und deshalb die Tage zum Fahren nutzen wollten.

Wir fuhren am Donnerstag Nachmittag zum Hotel nach Bad Harzburg, da sich einige FJR-ler dort eingefunden hatten.  Der restliche Tag wurde genutzt, um ausgiebig über die kommenden Tagestouren, die Um- bzw. Optimierungsbauten und die vergangenen Treffen und Touren zu unterhalten.

Am Freitagmorgen ging es nach dem reichhaltigen Frühstück mit voll getankter FJR durch den Westharz. Bis zur ersten kleinen Rast wurde über Torfhaus zur Harzhöhenstraße nach Altenau, Clausthal Zellerfeld, über die kurvenreiche Strecke zum Wildemann wieder Richtung Clausthal Zellerfeld zur Okertalsperre gefahren, wo ein kleiner Stopp eingelegt wurde. Hier habe ich es mir doch nicht verkniffen, den Interessierten ein wenig Info über diese Talsperre zu vermitteln.

Von dort fuhren wir über Altenau, Richtung Iberger Tropfsteinhöhle, wo nach Bad Grund abgebogen und in Richtung Harzvorland gefahren wurde. Dort ging es über Windhausen, Willensen, Willershausen, Nienstedt über kurvenreiche kleine Kreisstraßen durch das leicht hügelige Land, mit schönen Aussichten auf den Harz. Über Dorste, Schwiegershausen fuhren wir nach Osterode zur Sösetalsperre, wo die nächste Pause eingelegt wurde. Einhellige Meinung von allen war, das man es nicht erwartet hatte im Harzvorland solch schöne Strecken vorzufinden. Von hier aus fuhren wir weiter zur Harzhochstraße, nach Sankt Andreasberg und von dort über die kleine Kreisstraße zum Forsthaus Oderhaus, in Richtung Braunlage, wo wir dann die alte ehemalige Bergrennstrecke nach Hohegeiß unter die Räder nahmen. In Zorge bogen wir gleich nach rechts ab und fuhren wieder Richtung Braunlage. Ich glaube, dort konnte sich keiner beschweren, das es keine Kurven gab. Es ging dann an der Odertalsperre entlang Richtung Bad Lauterberg, zum Wiesenbecker Teich. Hier teilte sich die Gruppe, da es anfing stark zu regnen. Die einen fuhren Richtung Hotel und wir fuhren nach der Kaffee und Kuchen Pause am Wiesenbecker Teich, von Bad Lauterberg nach Sankt Andreasberg (dort nahmen wir natürlich die steilste Ortstraße Europas unter die Räder) über das Torfhaus, zum Hotel zurück. Dort angelangt hatten wir 285 Km mehr auf dem Tacho.

Abends beim Grillen im Innenhof wurde diese Tagestour mit dem Treffen „Tour der 1000 Kurven“ verglichen und für genau so gut befunden. Na da haben wir wohl einige zufrieden stellen können. Das der Abend noch ziemlich lang wurde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Am Sonnabend Morgen sah es mit dem Wetter nicht so prall aus. Die dichten dunklen Wolken ließen nichts Gutes erwarten. Wir fuhren trotzdem in zwei Gruppen Richtung Ostharz los, denn wir hatten genügend Alternativen ausgearbeitet. Über das Torfhaus fuhren wir in Richtung Elend, Schierke, zum Bahnhof „Drei Annen“. Nach einer kurzen Erklärung über diesen Bahnhof, ging es dann weiter über die Rappbodetalsperren ins Bodetal zum Hexentanzplatz, nach Thale. Zum Mittag machten wir hier einen Stopp, weil es richtig anfing zu regnen. Der guten Laune tat aber dies keinen Abbruch. Nach kurzer Besprechung mit Uwe, entschlossen wir uns nach der Pause erst mal Richtung Stollberg zu fahren, um zu schauen, ob es im Süden des Ostharzes der Regen vielleicht dort weniger wird. Und wir hatten richtig vermutet. Kurz vor Stollberg hörte es ganz auf zu regnen und wir fuhren nach einem kleinen Halt in Stollberg weiter zum Kyffhäuser Denkmal. Die Strecke von Kelbra zum Kyffhäuser ist an manchen Tagen so stark von Motorradfahrern befahren, das die Autofahrer glatt in der Minderheit sind. Dieses Kurvenlabyrinth möchte man mehrere Male hoch und runter befahren, da es einen Heidenspaß macht hier das Motorrad mal so richtig auf der Kante fahren zu lassen.

Oben angelangt musste natürlich die originale Thüringer Bratwurst probiert und die schöne Aussicht vom Kyffhäuser genossen werden. Von hier aus kann man den Harz in seiner ganzen Größe betrachten.

Wir fuhren wieder zurück nach Kelbra, Richtung Stollberg und dann über die kleine kurvenreiche Nebenstraße Richtung Ilfeld. Von dort aus wieder Richtung Hohegeiß, Braunlage und am Torfhaus holte uns der Regen wieder ein, aber so heftig, das wir uns wie Ozeandampfer fühlten, da wir mir den Vorderrädern die Wasserfluten durchpflügten.

Da bei manchen die hoch gelobte Goretex Bekleidung nicht dicht hielt, gab es bei einigen ein leichtes Grinsen im Gesicht. Trotz des extrem feuchten Wetters hatten wir ca. 250 Kilometer mehr auf dem Tacho und einige die Erfahrung gemacht, das auch bei Feuchtigkeit mit Schräglage gefahren werden kann.

Beim Abendessen wurde dann hier und da diskutiert, welcher Reifen der bessere Regenreifen sei. Egal!, alle sind heil und ohne Unfälle/Stürze zurückgekommen.

Anmerkung von UMS: Beim Durchfahren der Strecke am Torfhaus konnte die Gruppe 2, also die von mir geführte, das seltene Ereignis eines Blitzeinschlages in einigen hundert Metern Entfernung beobachten. Das ist besonders interessant, wenn man bei extremen Regen fast im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße "schwimmt".

Fotos UMS:
Freitag Tour Samstag Tour

Ursprüngliche
Samstagtour
Garmin GPS  - vorgesehene Tour
(City Navigator V6)
Garmin GPS - gefahrene Touren
(City Navigator V6)
Fotos von Mario Bätz:
       



 

     

@ UMS                 18.07.2004